HAUSBAU-LEXIKON

Bauherren-Wissen kompakt.
Vor dem Hausbau stellen sich viele Fragen. Ihrem Wunsch vom Eigenheim folgen Recherchen, Beratungsgespräche und wichtige Entscheidungen. Ganz sicher begegnen Ihnen auf diesem Weg Fachbegriffe, die sich Ihnen nicht auf Anhieb erklären. Dafür gibt es das Regnauer Hausbau-Lexikon: Hier finden Sie Definitionen und Erläuterungen auf den Punkt gebracht. Und falls Sie ein Thema aus den Bereichen Bauweise, Architektur, Energie, Haustechnik, Finanzierung und Förderung besonders brennend interessiert, steht Ihnen Ihr persönlicher Regnauer Berater natürlich jederzeit für einen offenen Austausch zur Verfügung.

A-D

BEBAUUNGSPLAN

In einem Bebauungsplan regelt eine Gemeinde oder Stadt die Möglichkeiten der Bebauung von parzellierten Grundstücken und damit zusammenhängend die Nutzung der von Bebauung freizuhaltenden Flächen. Man sagt: Der Bebauungsplan schafft Baurecht. Neben der Art der Nutzung – als Wohngebiet, Mischgebiet, Gewerbegebiet – kann der Bebauungsplan auch weitere Vorgaben enthalten, z.B. zur maximalen Höhe der Gebäude oder deren Erscheinungsbild. Die Architektur von Regnauer Vitalhäusern ist immer das Ergebnis bewusster Gestaltung: Es geht um die Umsetzung Ihrer ganz persönlichen Wünsche. Aber Regnauer trägt auch Sorge dafür, wie sich diese problemlos mit den geltenden Bauvorschriften in Einklang bringen lassen.

BLAUER ENGEL

Der „Blaue Engel" ist ein deutsches Umweltzeichen, mit dem Produkte ausgezeichnet werden, die besonders hohe Anforderungen an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Die Beurteilungskriterien unterscheiden sich von Produktgruppe zu Produktgruppe, beziehen sich aber alle auf Umwelt- und Gesundheitsaspekte. In der Produktgruppe „Bauen" zeichnet der „Blaue Engel" z.B. Bauprodukte wie Fußbodenbeläge aus, die besonders schadstoffarm hergestellt und damit gesundheitlich völlig unbedenklich sind. In Regnauer Vitalhäusern tragen alle Parkettböden und alle Oberflächen den „Blauen Engel".

BLOWER-DOOR-TEST

auch Differenzdruck-Messverfahren, zur Messung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Dach, Fassade, Fenster und Außentüren ergeben die Hülle, an der sich hinsichtlich Wohlfühlklima und Energieeffizienz alles entscheidet. Wenn über die Außenhülle eines Gebäudes nur ein absolutes Minimum an Wärme verloren geht, muss ihm auch nur ein absolutes Minimum an Wärme hinzugefügt werden. Wärmeverluste entstehen durch Transmission (Übertragung/Wärmeleitung) durch die Materialien der Außenhülle hindurch oder durch Luftaustausch zwischen innen und außen. Deshalb ist nicht nur eine hohe Dämmung, sondern auch eine hohe Luftdichtigkeit von großer Bedeutung.
Zum Regnauer Luftdichtigkeitskonzept gehören eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und der aufwändige Blower-Door-Test. Die im Blower-Door-Test erzeugte Druckdifferenz zwischen innen und außen ist die Bewährungsprobe für die luftdichte Gebäudehülle: Eine Plane schließt die Öffnung einer Terrassen-, Balkon- oder Eingangstür luftdicht ab. Ein leistungsstarker Ventilator erzeugt den Differenzdruck, einmal im Unterdruck-, einmal im Überdruckverfahren. Anspruchsvolle Messtechnik dokumentiert vor, während und nach der Druckerzeugung die Druckdifferenz zwischen innen und außen. Zwei Ziele hat der Blower-Door-Test: die Leckageortung und die Bestimmung der Luftwechselrate n50 (Einheit 1/h).
Bei einem Unterdruck von 50 Pa (Pascal, Einheit für Druck) macht sich jede noch so kleine Undichtigkeit in der Hülle bemerkbar, die es dann zu beheben gilt (Leckageortung).
Für die Luftwechselrate n50 setzt die DIN verbindliche Grenzwerte. Die Luftwechselrate n50 gibt an, wie oft das Luftvolumen eines Gebäudes bei einer konstanten Druckdifferenz von 50 Pa pro Stunde ausgetauscht wird. Je kleiner die Zahl, desto dichter das Gebäude. Die Messtechnik zeichnet die Ergebnisse auf und wertet sie gleich vor Ort aus. Hat das Gebäude den Blower-Door-Test bestanden?
Gebäude ohne Lüftungsanlage → Luftwechselrate n50 ≤ 3,0 1/h
Gebäude mit Lüftungsanlage → Luftwechselrate n50 ≤ 1,5 1/h
Passivhaus → Luftwechselrate n50 ≤ 0,6 1/h.
Luftdichtigkeit, in jedem Regnauer Vitalhaus abgesichert durch den Blower-Door-Test, heißt: Es passieren keinerlei unkontrollierte Verluste. Die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung inklusive zentraler Filtereinheit sowie automatischem Sommerbypass sorgt für ein allzeit angenehmes Raumklima.

CLEANEO PLATTEN

An allen Dachuntersichten eines Regnauer Vitalhauses werden Cleaneo Platten angebracht (gelochte oder geschlitzte Gipsplatten), die das vulkanische Gestein Zeolith enthalten. Es zieht flüchtige organische Verbindungen (TVOC), z.B. Emissionen aus Zigarettenrauch oder Reinigungsmitteln aus der Luft. Mit Cleaneo wird beispielsweise die Gesamtmenge an TVOC in einem „Raucherraum" um 60 % gesenkt (vergleichende Messungen an Proben aus Passivsammlungen Raumvolumen 75 m³, Belegungsrate 0,3 m²/m³).

DIFFUSIONSOFFENER WANDAUFBAU

In Ihrem Haus kochen, duschen, schwitzen Sie auch mal: 10 bis 12 Liter Wasserdampf füllen in einem Vier-Personen-Haushalt pro Tag die Raumluft. Seine Moleküle verteilen sich gleichmäßig im Raum und sorgen für einen bestimmten Dampfdruck – die relative Luftfeuchtigkeit. Außerhalb des Gebäudes herrscht ebenfalls ein bestimmter Dampfdruck. Liegt der Dampfdruck innen höher oder niedriger als die relative Luftfeuchtigkeit außen, kommt es zu einem Dampfdruck-Gefälle. Der Dampfdruck entweicht dann auf die druckärmere Seite des Bauteils – er diffundiert. Diese Ausgleichsströmung nennt sich Diffusion. Unterschiedliche Baumaterialien setzen dem Dampf unterschiedlich starken Widerstand entgegen. Die Dampfdiffusions-Widerstandszahl μ (mü) gibt an, wie stark er im Vergleich zu einer 100 cm dicken Luftschicht ist. Je kleiner μ, desto leichter dringt der Wasserdampf durch das Material. Baustoffe, die Dampfdruck wenig Widerstand leisten, nennt man diffusionsoffen. So können beispielsweise Holz und Gips Feuchte zunächst aufnehmen und dann sukzessive wieder abgeben. Ist es im Raum feucht, werden Wassermoleküle in der Oberfläche gespeichert. Wenn die Raumluft dagegen trocken ist, gibt es Feuchtigkeit ab. Dieser Puffer arbeitet konstant, die Luftfeuchtigkeit – und damit das Raumklima – wird reguliert. Im Regnauer Vitalhaus sind Wände, Dach und Decken auch deshalb in konsequenter Holzbauweise gefertigt – für ein angenehmes Raumklima und ein Wohngefühl der Extraklasse. Für das Wohngefühl der Extraklasse sind im Regnauer Vitalhaus Wände, Dach und Decken unter anderem deshalb in konsequenter Holzbauweise mit ökologisch wertvoller Holzfaserdämmung gefertigt. Angenehmes Raumklima entsteht auch durch die 25 mm extra starken Platten aus dem Naturbaustoff Gips, der temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend wirkt.

E-G

ENDENERGIEBEDARF

Endenergie (Qe in kWh/m²a) ist die Energie, die Sie tatsächlich einsetzen, um Ihr Haus zu heizen und Ihr Warmwasser aufzubereiten. Der Endenergiebedarf ist also die Energiemenge, die den Anlagen für Heizung, Lüftung und Wasseraufbereitung zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt werden muss. Die Endenergie entspricht der von Ihnen eingekauften Energiemenge.

ENERGIEEINSPARVERORDNUNG (ENEV)

Die EnEV legt in Deutschland für Wohn- und Bürogebäude Mindestanforderungen an den Wärmeschutz und die Energieeffizienz der eingesetzten Haustechnik fest. Der EnEV liegen anspruchsvolle staatliche Energieeinsparziele zugrunde: Bis spätestens 2022 sollen alle Neubauten auf dem Stand eines „Nearly-Zero-Emission-House" (nahezu Null-Emissionshaus) sein. Die EnEV wurde zuletzt 2016 verschärft: Der zugelassene Primärenergiebedarf von Neubauten wurde um weitere 25 % gesenkt, die Anforderungen an die energetische Qualität der Gebäudehülle um 20 % gesteigert. Für jedes Gebäude schreibt die EnEV die Erstellung eines Energieausweises vor. Er stellt sowohl für den Endenergiebedarf als auch für den Primärenergiebedarf die tatsächlichen Werte eines Hauses den Anforderungswerten der Verordnung gegenüber. An den Anforderungen der EnEV orientieren sich auch die Voraussetzungen für die staatliche Förderung als KfW-Effizienzhaus: So erfüllt Ihr Regnauer Vitalhaus schon im Standard die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55. Darüber hinaus realisiert Regnauer für Sie auch jeden höheren Energie-Standard – und sichert Ihnen sagenhafte staatliche Fördergelder, zum Beispiel im Rahmen der Förderung als KfW-Effizienzhaus 40 oder 40 Plus. Lesen Sie dazu mehr auf den Seiten Energiekonzept und Förderung vital.

ENERGIESPARHAUS

Als Energiesparhaus kann man ein Gebäude bezeichnen, dessen Energiebedarf die gesetzlichen Mindestanforderungen deutlich unterschreitet. In der Praxis haben sich für solche Gebäude viele weitere Begriffe etabliert, z.B. Niedrig-Energie-Haus, Passivhaus, Null-Energie-Haus und Plus-Energie-Haus. Hinzu kommen KfW-Effizienzhaus, die auf der Energieeinsparverordnung (EnEV) basierend über Anforderungen an den Primärenergiebedarf definiert sind.
Beim Regnauer Vitalhaus stehen Ihnen ausgereifte Konzepte bis zum Plus-Energie-Haus zur Verfügung. Alles ist möglich, welchen Energiestandard Ihr Vitalhaus tatsächlich erreichen soll, entscheiden Sie. Die Gebäudehülle in wärmebrückenfreier Konstruktion mit geprüfter Luftdichtigkeit ist durch die original Regnauer Vitalwand so gut gedämmt, dass sie bereits im Standard die Werte zur Förderung als KfW-Effizienzhaus 55 erreicht. Lesen Sie auf der Seite Energiekonzept mehr über das vitale Energiesparhaus von Regnauer.

FESTES UNTERDACH

Ein Unterdach ist eine zweite wasserabweisende Schicht unter der eigentlichen Dachdeckung. Zusätzlich zur üblichen Dachfolie ist das Regnauer Thermo-Vitaldach mit einem solchen ausgestattet. Es ist trittsicher, die 16 mm dicke Holzfaserplatte dient der Aussteifung, bietet einen zweiten Feuchtigkeitsschutz und verhindert das Eindringen von Vögeln und Insekten in die Konstruktion.

FSC®

Der FSC® (Forest Stewardship Council®) zertifiziert international Holz und Holzprodukte, die aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung stammen. Verantwortungsvoll heißt in diesem Verständnis: umweltgerecht, sozial förderlich und wirtschaftlich erfolgreich. Das Ziel: Die Befriedigung der Bedürfnisse der heutigen Generation an Waldressourcen gefährdet nicht jene Bedürfnisse zukünftiger Generationen. Ganz in diesem Geist verwendet Regnauer Rohstoffe mit FSC®- oder PEFC-Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft. So sind alle Konstruktionshölzer in Regnauer Vitalhäusern aus nachhaltigem heimischen Anbau für eine positive CO2-Bilanz, was das FSC®-Zertifikat bestätigt.

GDF

Die Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau e.V. (GDF) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Branche, der sich zum Ziel gesetzt hat, hohe Qualitätsstandards für Gebäude in Holzfertigbauweise festzulegen, zu überwachen und dies zusätzlich von unabhängigen Prüfinstituten wie RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. kontrollieren zu lassen. Jedes Mitglied verpflichtet sich, Überwachungen zweimal jährlich im eigenen Werk und einmal jährlich auf der Baustelle durchführen zu lassen. Diese Überwachungen werden nach „RAL-GZ 422" durchgeführt. Lesen Sie hierzu mehr unter dem Stichwort RAL-Gütezeichen Holzhausbau.

GIPSPLATTEN

Die positiven Eigenschaften des Naturbaustoffs Gips sind technisch perfekt nutzbar durch die Verwendung von Gipsplatten. Sie bieten die beste Methode, um ein bauphysikalisch optimales Volumen an Gips zu verbauen. In der Regnauer Vitalwand sind die Platten aus dem Naturbaustoff Gips mit 25 mm extra stark. So kommen die Vorteile dieses Baumaterials bestmöglich zu tragen: Gips wirkt temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend. Aufgrund seiner offenporigen Struktur nimmt er Wasserdampf zur Speicherung leicht auf und gibt ihn sukzessive wieder ab. Lesen Sie dazu mehr unter dem Stichpunkt Diffusionsoffener Wandaufbau.

H-N

HEIZWÄRMEBEDARF

Unter dem Heizwärmebedarf Qh versteht man die rechnerisch ermittelte Nutzenergiemenge, die vom Wärmeüberträger, also z.B. der Fußbodenheizung, an den Raum abgegeben wird. Er errechnet sich durch Transmissionswärmeverlust plus Lüftungswärmeverlust abzüglich der nutzbaren internen und solaren Wärmegewinne. Der Heizwärmebedarf ist eine Baukenngröße, also typisch für die jeweilige Art von Gebäude. Der Heizwärmbedarf wird in der Regel für ein Jahr bzw. eine Heizperiode auf Basis von Daten über die Gebäudehülle (Bauform, Dämmung), die lokalen Klimaverhältnisse und die baulichen Nutzungsarten ermittelt – ist aber vom Nutzerverhalten unabhängig. Anhand des Heizwärmebedarfs definiert in Deutschland die Energieeinsparverordnung (EnEV) Energiestandards für Häuser.

HITZESCHUTZ

siehe Sommerlicher Hitzeschutz

HOLZFASERDÄMMUNG

Drei Hauptaufgaben kommen der Dämmung eines Hauses zu: Schutz vor Kälte, Schutz vor Hitze und Schutz vor Lärm. Die Holzfaserdämmung erfüllt diese Aufgaben optimal – und ist dabei die biologische Alternative: Bei Regnauer besteht die Wärmedämmung in Wand und Dach aus natürlichen Holzfasern und trägt das Prüfsiegel des Instituts für Baubiologie Rosenheim. Die spezifischen Dämmeigenschaften einer Holzfaserdämmung sorgen für hohe Wärmespeicherkapazität und einen guten sommerlichen Hitzeschutz. Die Holzfasern verfügen außerdem über hervorragende Schallschutz-Eigenschaften, da ihre Struktur Schall dämmt.
Für unterschiedliche Dämmzwecke vom Dach bis zum Boden kommen unterschiedliche Dämmpakete zum Einsatz – von eher flexibel bis sehr druckfest. So ist die Regnauer Vitalwand im Standard mit einer 160 mm starken, das Regnauer Thermo-Vital-Dach mit einer 280 mm starken Holzfaserdämmung ausgestattet. Mehr erfahren über das Bauen mit Holz bei Regnauer.

IBR

Mit dem IBR-Prüfsiegel zeichnet das Institut für Baubiologie Rosenheim GmbH (IBR) Produkte und Produktionsverfahren aus, die hohen Ansprüchen an Wohngesundheit und Umweltschutz genügen. Bei Regnauer ist die Holzfaserdämmung in Thermo-Vitaldach und Vitalwand "geprüft und empfohlen" vom IBR - die Produkte sind überprüft auf VOC (flüchtige organische Verbindungen), Biozide (Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung), Schwermetalle und Radioaktivität. Die Holzfaserdämmung in Regnauer Vitalhäusern erzeugt Wohlfühlambiente und ein wohngesundes Raumklima, in dem Sie und Ihre Familie aufatmen können.

KFW-EFFIZIENZHAUS

Den Neubau eines besonders energieeffizienten Hauses unterstützt der Staat mit speziellen Förderungen in Form von zinsgünstigen Krediten der Förderbank KfW in Verbindung mit Tilgungszuschüssen. Je höher der energetische Standard ist, desto höher die Förderung – der Tilgungszuschuss steigt und Sie müssen weniger zurückzahlen. Das entsprechende Förderprogramm ist der Kredit Energieeffizient Bauen (153). Kennzahlen markieren verschiedene Stufen für KfW-Effizienzhäuser: KfW 55, KfW 40 und KfW 40 Plus. Je kleiner die Kennzahl, desto geringer der Energiebedarf und desto höher die Förderung. Die energetische Qualität Ihres Hauses, gemessen an den Referenzgrößen Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust, ist entscheidend für die Einordnung in die Standards. Diese wiederum orientieren sich an den Höchstwerten, die die Energieeinsparverordnung (EnEV) festlegt: Ein KfW-Effizienzhaus 55 benötigt nur 55 % vom Energiebedarf des Referenzgebäudes der EnEV, ein KfW-Effizienzhaus 40 nach dem gleichen Prinzip sogar nur 40 %. Mit dem Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus fördert der Staat Häuser auf Plus-Energie-Niveau: Mit entsprechender Haustechnik, z.B. einer Photovoltaikanlage, produzieren und verwenden Sie Ihren eigenen Strom.
Regnauer berät Sie umfassend zu allen Fördermöglichkeiten, wickelt sämtliche Anträge für Sie ab und sichert Ihnen so die attraktive KfW-Förderung – auch hier profitieren Sie also vom Rundum-Sorglos-Paket und dem kompetenten Regnauer Service aus einer Hand. Mit Regnauer zum Plus-Energie-Haus: Lesen Sie mehr über „Förderung vital" mit Regnauer.

LUFTDICHTIGKEIT

auch Luftdichtheit, siehe Blower-Door-Test.

NATUREPLUS®

Mit dem Gütesiegel natureplus® fördert die europäische Vereinigung natureplus die Verwendung von Bauprodukten, die hinsichtlich Klimaschutz, Wohngesundheit und Nachhaltigkeit hohe Standards erfüllen. natureplus hat den Anspruch, die besten Produkte für nachhaltiges Bauen zu kennzeichnen. So tragen bei Regnauer z.B. die Zwischendeckendämmung aus Jute und die Putzträgerplatte aus Holzweichfaser das natureplus® Gütesiegel.

O-R

PLUS-ENERGIE-PAKET (REGNAUER PEP)

Mit Ihrer eigenen Photovoltaikanlage auf dem Dach produzieren Sie Strom, den Sie je nach Situation sofort selbst verbrauchen können, im Batteriespeichersystem „einlagern" oder automatisch gegen Entgelt ins öffentliche Netz einspeisen lassen. Das Regnauer Plus-Energie-Paket besteht aus:
  • Photovoltaik Solarsystem Aufdach ca. 5,2 kWp (20 polykristalline Solarmodule à 260 Wp)
  • Wechselrichter ca. 5 kW (Hersteller SMA)
  • Lithium-Stromspeicher ca. 5 kWh (Hersteller SMA) samt Batteriewechselrichter mit 100 % höherer Leistungsfähigkeit und 5 Jahren längerer Lebensdauer als herkömmliche Blei-Gel-Akkus.
  • Zentrale Anlagenüberwachung (Hersteller SMA) „Sunny Home-Manager"
  • Netzeinspeise-/Netzbezugszähler
Erfahren Sie mehr zum Regnauer Energiekonzept und weiteren zusätzlichen Haustechniken.

PEFC

PEFC ist die Abkürzung für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes" („Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen"). Dahinter steckt sozusagen ein internationaler „Wald-TÜV", der transparent und unabhängig eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellt. So sind in Deutschland 7,3 Millionen Hektar Wald PEFC-zertifiziert, weltweit sind es 265 Millionen Hektar. Das PEFC-Siegel ist eine Garantie dafür, dass Holz- und Papierprodukte aus naturnah bewirtschafteten Wäldern stammen. Das ist bei Regnauer Ehrensache: Die bei uns verwendeten Rohstoffe tragen alle das PEFC- oder FSC®-Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft.

PHASENVERSCHIEBUNG

Unter Phasenverschiebung versteht man den zeitlich versetzten Temperaturdurchgang von der Außenfläche eines Bauteils bis zu seiner Innenfläche. Wie diese bauphysikalische Eigenschaft insbesondere in den heißen Sommermonaten genutzt werden kann, lesen Sie unter dem Stichwort Sommerlicher Hitzeschutz.

PRIMÄRENERGIEBEDARF

Primärenergie (Qp in kWh/m²a) ist die tatsächlich benötigte Gesamtenergiemenge ab Rohstoffgewinnung. Sie umfasst sowohl die Umwandlungsverluste wie Förderung, Transport und Lagerung als auch die letztlich genutzte Endenergie. Der Primärenergiebedarf ist also die Energiemenge, die zur Deckung des Endenergiebedarfs benötigt wird und ist damit zentrales Kriterium im Hinblick auf CO2-Emissionen.

QDF

Die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) verpflichten sich zu überdurchschnittlichen Leistungen, die weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehen. Unabhängige Prüfer führen mehrmals im Jahr Kontrollen in den Werkshallen und bei der Montage durch. Zu den Prüfkriterien zählen nicht nur höchste technische Standards, sondern auch strenge Anforderungen an Energieeffizienz, Umweltschutz und Vertragsgrundlagen. Damit ist das Gütesiegel der QDF das umfangreichste Qualitätszeichen im Fertighausbau. Lesen Sie auf der Seite Qualität mehr dazu.

RAL-GÜTEGEMEINSCHAFT

Ein Zusammenschluss besonders qualitätsbewusster Hersteller, der als von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. anerkannte Organisation für die Gütesicherung seiner Mitglieder verantwortlich ist. RAL-Gütegemeinschaften wie die Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau e.V. (GDF) führen das RAL-Gütezeichen, prüfen regelmäßig die Güte- und Prüfbestimmungen und überwachen deren strikte Einhaltung durch ihre Mitglieder.

RAL-GÜTEZEICHEN HOLZHAUSBAU

Das RAL-Gütezeichen wurde Regnauer bereits 1967 verliehen. Es bestätigt unsere kontinuierliche Gütesicherung in den Bereichen Bauphysik, Schallschutz und Statik, in der Fertigung und Planung, bei Einkauf und Montage. Geprüfte Regeldetails sind u.a. die tauwasserfreie Konstruktion und die dauerhaft wartungsfreien Bauteilanschlüsse in Ihrem Vitalhaus.

S-U

SILENCE HOLZBALKENDECKE

Zuverlässiger Schallschutz ist ein zentraler Bestandteil wohngesunden Bauens mit Regnauer. Für Zwischendecken setzt die prämierte Regnauer Silence Holzbalkendecke – in jedem Regnauer Vitalhaus serienmäßig – neue Maßstäbe im Lärmschutz. Am wirkungsvollsten verhindern wir die Ausbreitung von unerwünschten Geräuschen, wenn wir ihnen den Weg abschneiden: Bei der Regnauer Deckenkonstruktion wird der Estrich schwimmend verlegt. 60 mm Holzfaserdämmung „schluckt" den Schall. Die Unterdecke ist mit speziellen Schwingungsdämpfern zur Schallentkopplung abgehängt. Silence – der Name ist Programm: Regnauer Geschossdecken gewährleisten einen sehr guten Trittschallschutz (L'nw < 52 dB) standardmäßig. Das ist hörbar besseres Wohnen – wie klingt das für Sie? Erfahren Sie hier mehr zur technologischen Topleistung Regnauer Silence Holzbalkendecke.

SCHALLSCHUTZ

Laubbläser, Rasenmäher, Müllabfuhr – regelmäßig ist das die Geräuschkulisse selbst im beschaulichsten Wohngebiet. Schallschutz fürs Haus schont die Nerven und fördert die Gesundheit. Laute Geräusche und Lärm entstehen durch rhythmische Schwingungen von Luftmolekülen, die sich auch in festen Körpern oder im Wasser fortsetzen. Aus dem Schalldruck – in Dezibel (db) gemessen – ergibt sich die Lautstärke von Geräuschen: So findet eine normale Unterhaltung bei ca. 50 dB statt, Verkehrslärm empfindet man bei 80 dB noch als mittelstark. Die menschliche Schmerzgrenze ist ab 110-115 dB erreicht. Musik auf Zimmerlautstärke oder Stimmen in einem Gespräch ordnet man dem Nutzschall zu, Baustellen- oder Verkehrslärm dem Störschall. Störschall wiederum wird in Luftschall und Körperschall unterschieden. Beim Körperschall breitet sich der Schall in einem Festkörper (z.B. einer Wand) aus. Lösen Gehbewegungen die Anregung eines Festkörpers (z.B. einer Raumdecke) aus, spricht man vom Trittschall. Wie Regnauer im baulichen Schallschutz neue Maßstäbe setzt, lesen Sie unter dem Stichwort Silence Holzbalkendecke und auf der Seite Bauen mit Holz.

SOMMERLICHER HITZESCHUTZ (PHASENVERSCHIEBUNG)

Im Sommer brennt die Sonne unbarmherzig auf die Außenhülle jeden Hauses. Mit der richtigen bautechnischen Herangehensweise ist dann das bauphysikalische Phänomen der Phasenverschiebung dem angenehmen Raumklima besonders zuträglich: Die maximalen Außentemperaturen erreichen die Innenseite der Wände zeitversetzt erst in den kühleren Nachtstunden. Besonders gut funktioniert die Phasenverschiebung bei Bauteilen aus Materialien, die über eine niedrige Temperaturleitfähigkeit verfügen, z.B. Holzfasern. Auch deshalb setzt das Regnauer Vitalhaus konsequent auf Holzfaserdämmung bei Außenwänden und Dach.

TRANSMISSIONSWÄRMEVERLUST

Wenn im Inneren eines Gebäudes höhere Temperaturen herrschen als im Außenbereich oder im Erdreich, wird Wärme von innen nach außen durch die Gebäudehülle geleitet – sie transmittiert. Diese Wärmeleitung verursacht im Gebäude einen Transmissionswärmeverlust. Dank ihrer sehr guten Wärmedämmung sind in Regnauer Vitalhäusern die Transmissionsverluste auf ein Niveau nahe null reduziert – dementsprechend niedrig ist der Heizwärmebedarf.

TRITTSCHALLDÄMMUNG

siehe Silence Holzbalkendecke

U-WERT

Der Wärmedurchgangskoeffizient oder U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmedurchlässigkeit eines Bauteils, wenn auf beiden Seiten des Bauteils unterschiedliche Temperaturen herrschen. Die Einheit des U-Werts (W/m²K) definiert die Energiemenge pro Zeiteinheit, die durch eine Fläche von einem Quadratmeter fließt, wenn sich zwischen Außen- und Innenfläche die Lufttemperatur um ein Kelvin unterscheidet. In Deutschland schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) vor, wie hoch der U-Wert jedes Bauteils maximal sein darf und wann ein Neubau als besonders energieeffizient sogar vom Staat gefördert wird (s. Stichwort KfW-Effizienzhaus. Es gilt: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft eines Bauteils. Achten Sie bei Herstellerangaben darauf, dass Ihnen nicht nur der U-Wert für das Gefach transparent gemacht wird, sondern der mittlere U-Wert – so wie bei Regnauer. Bei Bauteilen, die aus mehreren Bereichen mit unterschiedlichen Wärmedurchgangskoeffizienten bestehen, ist der mittlere U-Wert die einzige Angabe mit wirklicher Aussagekraft. Nur er darf für die Bemessung Ihres Wohnhauses hinsichtlich Energieeffizienz herangezogen werden. Die U-Werte von Regnauer Vitalwand, Thermo-Vital-Dach und Fenstern inklusive ihrer Ausführungen in Passivhaus-Bauweise finden Sie auf der Seite Bauen mit Holz.

UNTERDACH

siehe Festes Unterdach

V-Z

VOB

Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) ist ein dreiteiliges Klauselwerk, dessen Teil B – Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen (VOB/B) – Regnauer in seine Verträge mit Bauherren einbezieht. Die Klauseln der VOB/B sind also Grundlage eines jeden Hauskaufvertrags und finden sich in unserer ausführlichen Bauleistungs- und Ausstattungsbeschreibung, wo wir Ihnen unsere Leistungen und Ausführungsumfänge transparent und übersichtlich vorstellen.

WÄRMEBRÜCKENFREI

Als Wärmebrücke bezeichnet man ein Bauteil, z.B. an einer Hauswand, das einen höheren Wärmeverlust als benachbarte konstruktive Teile verursacht. Je gründlicher Wärmebrücken in der Konstruktion vermieden werden, desto niedriger ist der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes und desto besser die Energiebilanz. Typische Wärmebrücken an Gebäuden sind z.B. Rollladenkästen und Balkone. Wärmebrücken werden vermieden, indem die betroffenen Bauteile durch Einbauen eines speziellen Dämmelements vom Gebäude thermisch „entkoppelt" werden. Die Qualität der Gebäudehülle entscheidet während der gesamten Lebensdauer des Gebäudes über seine Energieeffizienz. Deshalb ist die Regnauer Vitalhaus Hülle nicht nur optimal gedämmt, sondern auch wärmebrückenfrei mit geprüfter Luftdichtigkeit konstruiert.

WÄRMERÜCKGEWINNUNG

Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung nutzen die Abwärme der verbrauchten Luft (Abluft), um frische Luft (Zuluft) im Winter aufzuwärmen und im Sommer abzukühlen. In Verbindung mit einer Wärmepumpe kann Abwärme auch für die Bereitung von Warmwasser nutzbar gemacht werden. Mit der richtigen Haustechnik bleibt die Abwärme nicht länger ungenutzt entweichende Wärme.

WÄRMESCHUTZ

siehe Sommerlicher Hitzeschutz
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